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Gerrit Rietveld

Porträt von Gerrit Rietveld

Es ist die Zeit der Avantgarden und der Utopien. In der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts streben sie die radikale Erneuerung von Kunst und Kultur an. Abstrakt und kubistisch wird gemalt, dadaistisch gedichtet.

1917/18 fügt der Möbeltischler Gerrit Thomas Rietveld in Utrecht 15 gerade Holzlatten und zwei Platten so zusammen, dass sich die einzelnen Teile klar voneinander abgrenzen. Der Stuhl, später der »Rot-Blaue« genannt, ist bis heute Sinnbild des Konstruktivismus, einer konsequent geometrischen Formensprache. Er wird zum Symbol der Künstlergruppe »De Stijl« um die Maler Mondrian und van Doesburg, der sich Rietveld 1919 anschließt.

Ebenso weist der Stuhl den Weg zur industriellen Massenfertigung. Das Konzept dieses Möbelstücks »ohne Volumen oder Masse«, das »raumdurchlässig« bleibt, übersetzt der Utrechter ab 1921 in Architektur. Das Schröder-Haus (1924) verfügt über große Fensterflächen, einen variablen Grundriss und das Primärfarbkonzept, wie es auch am Bauhaus verwendet wird. In den 1950/60er Jahren arbeitet Rietveld außerordentlich vielseitig, baut unter anderem das Rijksmuseum Amsterdam.

Seit 2004 editieren seine Enkel und Urenkel einige Stühle, die kaum bekannt sind.

Vita

• * 1888 Utrecht, Niederlande | † 1964 Utrecht, Niederlande
• Ausbildung zum Möbeltischler, Kurse: »Kunstindustrieller Unterricht« und Architektur
• 1919 Mitglied der De Stijl-Gruppe, 1928 Gründungsmitglied CIAM, der internationalen Vereinigung moderner Architekten
• Arbeitsbereiche: Architektur, Raumgestaltung, Ausstellungs-, Möbel-, Produkt- und Grafikdesign, Malerei

Gerrit Rietveld Sessel

Stuhl Red and Blue, Design Gerrit Rietveld,  © www.cassina.com



«Mir genügt zum Sitzen ein Brett an der Wand. Jede Hinzufügung ist eine Gewissensfrage.»


Gerrit Rietveld



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