Isamu Nuguchi
Isamu Noguchi ist ein Grenzgänger. Seine Mutter, eine amerikanische Schriftstellerin, zieht ihn ohne den japanischen Vater in Japan auf. Mit Vierzehn lernt er im amerikanischen Internat die andere Kultur kennen. Er denkt daran, Künstler zu werden, beginnt aber ein Medizinstudium. 1927 reist der Dreiundzwanzigjährige mit einem Stipendium nach Paris zum Praktikum beim rumänischen Bildhauer Brancusi. Er lernt den Meißel führen und hat seinen Beruf gefunden. Auch hier bleibt er Grenzgänger.
Sein Werk ist teils figurativ, teils abstrakt, ist organisch und geometrisch, lebt von modernen wie von traditionellen Einflüssen. Wie die chinesische Malerei und die japanische Töpferkunst, unterscheidet der Japan-Amerikaner nicht zwischen bildender und angewandter Kunst. Er wird Zeit seines Lebens extrem vielseitig arbeiten, vom Bühnenbild für Martha Grahams Tanztheater bis hin zur Kaffeetasse.
Seine Möbel sind skulptural, allen voran sein berühmter Couchtisch. Seine Akari-Leuchten, in Japan aus handgeschöpftem Shoij-Papier gefertigt, sind federleichte Lichtskulpturen. Als Stilsymbol einer ganzen Generation wurden sie inflationär kopiert. Noguchi gilt als genialer Brückenbauer zwischen den Disziplinen und den Kulturen.
Vita
• * 1904 Los Angeles | † 1988 New York
• Ausbildung: Beginn Medizinstudium, Abendkurse für Bildhauerei an der Da Vinci Art School New York, zweijähriges Praktikum bei Bildhauer Constantin Brancusi in Paris
• Arbeitsbereiche: Bildhauerei, Malerei, Bühnenbild, Gestaltung von Plätzen, Gärten, Brunnen, Brücken und Innenräumen; Möbel-, Leuchten- und Produktdesign
Coffee Table, Design Isamu Noguchi, © www.vitra.com
«Die Formen können imitiert werden, aber nicht diese Qualität.»
Isamu Noguchi
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