Walter Gropius
Walter Gropius erlebt im Büro des Architekten Peter Behrens das Entstehen eines ganzheitlichen Unternehmensauftritts. Das Elektrounternehmen AEG praktiziert als erstes eine »Corporate Identity«.
In der Zeit der Avantgarden und Utopien konzipiert der Mittdreißiger das Bauhaus, das er 1919 gründet. Die neuartige Lehranstalt vereinigt Kunsthandwerk und bildende Kunst. Der Handwerksmeister steht hier gleichberechtigt neben dem »Meister der Form« – auch neben Malern wie Klee und Kandinsky. 1925/26 entwirft Gropius das neue Schulgebäude in Dessau, das mit seiner Transparenz und Modernität weg- weisend ist.
Im Zusammenspiel von Kunst und Technik entstehen Produkte für den »Volksbedarf«, so 1925 die ersten Stahlrohrmöbel von Marcel Breuer. 1928 legt Gropius sein Amt nieder und zieht nach Berlin. In Paris erregt 1930 die Vision von Gropius und drei seiner früheren Bauhaus-Kollegen internationale Bewunderung: die eleganten Gemeinschaftsräume eines neuartigen »Boarding House«.
1934 emigriert Gropius nach London, 1937 in die USA. Er lehrt zusammen mit Breuer in Harvard. Nach dem Zweiten Weltkrieg plant der vielseitige Baumeister der Moderne wieder für Deutschland, unter anderem das Bauhaus-Archiv, das später in Berlin realisiert wird.
Vita
• * 1883 Berlin | † 1969 Boston, USA
• Studium: Architektur in München und Berlin
• Mitglied »Deutscher Werkbund« ab 1911, Gründer Bauhaus Weimar 1919
• Arbeitsbereiche: Architektur, Ausstellungs-, Möbel- und Produktgestaltung, Lehre
Sessel F51 Tabak, Design Walter Gropius, © www.tecta.de
«Ein Spitzenprodukt muss psychologisch ebenso gut funktionieren wie praktisch.»
Walter Gropius
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